Nordwindtoerns
Nordwindcrew
techn. Daten
Salon und Kabinen
an Deck
Segeln
Sport an Bord
Gruppen-Anmeldung
Infos
Gruppencharter
Teilnahme-
bedingungen
Reisegebiete
Fotoalbum
Einzelbucher
Vorschau
Kunst an Bord
Urlaub an Bord
techn. Daten
Salon und Kabinen
an Deck
Segeln
Sport an Bord

 

Reisegebiete

Elba - Capraia - Giglio - Gianutri - Korsika - Sardinien

Wir moechten Ihnen hier einen kleinen Ueberblick bieten von der Inselwelt, in der wir unsere Toerns durchfuehren. Jede dieser Inseln hat ihren ganz eigenen Reiz und Charakter, obwohl sie eigentlich gar nicht so weit auseinander liegen. Das hat den grossen Vorteil, dass man bei unseren Tauch- und Segelkreuzfahrten sich nicht nur fuer eine Insel entscheiden muss.

die Insel Elba

Die italienische Insel Elba ist mit 147 km Kuestenlinie die kleinste unter den drei Mittelmeerinseln Sardinien - Korsika und Elba. Durch ein  sehr mildes Klima und weit weniger sturmgefaehrdet als die im Mistralgebiet liegenden Inseln Korsika und Sardinien, ist sie schon im Frühjahr ab Mai bis in den Herbst bis etwa Mitte Oktober ein ideales Reiseziel. Fuer einen Tauch- oder Segeltoern ist Elba nach unserer Erfahrung im Frühjahr und Herbst den anderen beiden Inseln vorzuziehen.

Elba ist eine sehr grüne Insel mit schönen Buchten und kleinen lebhaften Hafenstaedtchen, die alle ihren ganz eigenen Charakter bewahrt haben. Es sind Häfen wie Porto Azzurro, Marina di Campo, Maciana Marina, die zu einem abendlichen Landgang einladen. Auch die Hauptsstadt Portoferraio - unser Ausgangspunkt - mit ihrer geschichtstraechtigen Altstadt und dem quirligen Leben wird Ihnen gefallen.

 

Taucher finden um Elba zahlreiche hervorragende Tauchplaetze - wir kennen ueber 30 Tauchplaetze und haben manchen Geheimtip dabei. Es gibt Tauchgruende jeder Art sowohl fuer Anfaenger als auch fuer erfahrene Taucher dabei Steilwaende mit schoenem Bewuchs und Hoehlen etc.. Ein Flugzeug- und ein Schiffswrack runden das Tauchangebot ab. Ein erholter Fischbestand und sehr gute Sicht machen das Tauchen hier zum Vergnuegen.

Wer sich fuer die Geschichte von der Insel interessiert und gern mal auf den Spuren von Napoleon wandeln moechte, der 1814 nach Elba in die Verbannung geschickt wurde, sollte die ehemals von ihm bewohnte Villa San Martino und das Napoleonmuseum in Portoferraio besuchen.

Eine weitere Attraktion ist eine Fahrt - am besten von Hafen Maciana Marina - zum hoechsten Berg von Elba dem Monte Capanne (1.019 m). Man faehrt mit dem Bus zu dem idyllischen Bergdorf Maciana (gegruendet 35 vor Christi!) und von dort mit einer Seilbahn zum Gipfel und hat bei guter Sicht dann einen wunderbaren Rundumblick ueber die ganze Insel und ueber das Meer bis weit bis nach Korsika.

Elba ist uebrigens - wie Capraia auch - Bestandteil des Nationalparks des Toskanischen Archipels. Dies bedeutet, dass sowohl an Land wie auch dem umliegenden Meeresgebiet strenge Umweltschutzbedingungen einen Missbrauch durch Umweltverschmutzung und Spekulantentum verhindern werden.

Zur Geschichte von Elba: Die Insel wird seit etwa 50.000 Jahren (dem Palaeolithikum) Jahren bewohnt. Elba war in seiner wechselreichen Geschichte Stuetzpunkt fuer griechische, phoenizische und roemische Schiffe. Elbas Reichtum an Rohstoffen machte es zur wechselnden Kriegsbeute fuer Langobarden, Sarazenen, Genueser, Spanier und Franzosen. Auch zahlreiche Angriffe von Piraten hatte es zu erdulden. Im Jahre 1860 schloss sich Elba dem Koenigreich Italien an. Ab 1900 lebte die Bevoelkerung Elbas neben der Landwirtschaft zum grossen Teil vom industriellen  Erzabbau, der aber nach einigen Jahrzehnten wohl wegen Unrentabilitaet gaenzlich eingestellt wurde. Der eigentliche Aufschwung von Elba begann als sich der Tourismus ab 1950 zur Haupteinnahmequelle entwickelte.

 

 

Giglio und Gianutri

Diese beiden italienischen Inseln sind beliebte Ziele fuer Taucher. Giglio ist eine kleine Insel suedlich von Elba. Entfernung von Elba ca. 40 Meilen. Giglio besitzt einen kleinen Hafen mit einer kleinen quirligen Stadt. Auf  dem Berg findet man noch ein altes Kastell mit einer sehenswerten Altstadt.  Giglio besitzt einige ausserordentlich schöne Tauchplätze.

Von Giglio etwa sieben Meilen entfernt liegt die unter Naturschutz stehende Insel Gianutri. Die Insel ist viel kleiner als Giglio, besitzt aber sehr interessante Tauchgruende, dabei auch ein Flugzeug- und zwei Schiffswracks. Da die meisten Tauchgründe sehr tief sind, ist Gianutri eher etwas für den erfahrenen Taucher. Leider ist an einigen Stellen das Tauchen aus Naturschutzgruenden verboten, aber es bleiben noch genügend schöne Tauchgruende zum Erkunden. Auf der Insel selbst finden sich noch Überreste einer alten römischen Villa, die einen Besuch lohnen. Die zwei Lokale, davon eins mit einer wunderbaren Aussicht auf das Meer, laden dann zum Verweilen ein. Eine Stadt oder einen Hafen gibt es auf Gianutri nicht.

 

die Insel Capraia

Die kleine italienische Insel liegt zwischen Korsika und Elba und ist von letzterer nur etwa 25 Seemeilen entfernt. Capraia ist wie Elba auch Bestandteil des Nationalparks des Toskanischen Archipels. Durch die Tatsache, dass Capraia rund 100 Jahre als Gefaengnisinsel diente, hat es auf der Insel weder Bauspekulationen noch nennenswerte   Umweltverschmutzung gegeben. Auch als das Gefaengnis 1986 aufgeloest wurde, setzte keine Bauboom ein, da man der Insel sofort den Status eines Naturparks zuschrieb.

 

Wenn man sich mit dem Schiff Capraia naehert, erkennt man, dass es sich um eine rauhe felsige Insel handelt, die fast vollstaendig von der duftenden Macchia des Mittelmeers bewachsen ist. Der kleine Hafen und die Anlegemole fuer die Faehre sind die, die sie schon vor 100 Jahren waren. Auf der Anhoehe vor dem Hafen liegt eine liebenswerte Altstadt mit einer mittelalterlichen Burg.

Capraia besitzt keine Straende, aber durch seine landschaftliche Unberuehrtheit und das unverschmutzte glasklare Meerwasser ist es ein Paradies fuer Wanderer, Segler, Schnorchler und Birdwatcher. Flaschentauchen ist leider seit neuestem verboten.

Zur Geschichte von Capraia: Durch seine strategisch guenstige Lage war Capraia schon seit der Antike eine Base an den Handelsstrassen im Mittelmeer. Etrusker, Griechen, Roemer und auch Piraten aus Kleinasien liessen sich hier nieder oder machten Station. Eine Burg und verschiedene Wachtuerme aus dem Mittelalter zeugen noch heute von dieser Besiedelung.

 

 

weiter zu Korsika und Sardinien

Startseite

zurueck

naechste Seite

Gruppen-Toernprogramm